Sankt Marien – Delmenhorst

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CAT | Gemeinderat + Sachausschüsse

Seinen Einzug in Delmenhorst hielt – vertraut man den Angaben unserer Pastoralreferentin – Pfarrer Hubert von der Heide mit dem Fahrrad.

Zur Einführung als Nachfolger von Prälat Albert Kröger durch ein Festhochamt am 8. Juni 1986 für den vorher als Leiter der Jugendbildungsstelle der Diözese Münster tätigen Jubilar wird er sicher nicht angeradelt sein.

Heute, 20 Jahre später, hatten Gemeinderat, Mitarbeiter und Freunde sich eine besondere Überraschung ausgedacht.
“Heimlich” hatten sie eine kleine Feier im Pfarrgarten vorbereitet und durften sich über zahlreichen Zuspruch freuen.
Der kurzen, launigen Begrüßung des sichtlich überraschten (fast) ahnungslosen so Geehrten durch den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Gerd Riewe, folgte das große Händeschütteln.

Das Überraschungspaket mit der komfortablen Fahrradtasche enthielt nun endlich auch die bisher “schmerzlich vermisste” Handy-Tasche.

Auf 20 Jahre zurückblicken bedeutet, natürlich auch 20 Jahre Wandel in Tätigkeit und Aufgabenfeld eines Pfarrers.
Bildete früher die seelsorgerische Tätigkeit den Schwerpunkt seines Wirkens, so ist im Lauf der Zeit das Aufgabenfeld nicht nur stetig gewachsen, sondern entwickelt sich immer mehr in Richtung Management . Neben der Tätigkeit im pastoralen Bereich als Pfarrer von St. Marien und Dechant des Dekanats Delmenhorst umfasst seine verantwortliche Zuständigkeit u. a. das St.-Josef-Stift, Caritas, Sozialstation, Kindergärten und Seniorenheime , wie auch die Planung und Realisation neuer Projekte, und die Umstrukturierung vorhandener Einrichtungen.

Ein wunderschöner Frühsommerabend bot dann Gelegenheit, bei Grillwurst und Salat gemütlich zu klönen, Erinnerungen aufzufrischen und neue Kontakte herzustellen.

Den fleißigen Helfern ein herzliches “Danke schön” für Auf- und Abbau und den unerschütterlichen Glauben an das bestellte und pünktlich eingetroffene Biergartenwetter. Dem Jubilar möchte man zurufen: “Holl die Ohren stief ”
in stürmischen Zeiten. Das Fahrwasser in den nächsten 20 Jahren wird bestimmt nicht ruhiger sein.

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Mit der Vorstellung der neuen Räumlichkeiten für die Kleiderkammer und den Babykorb finden jahrelang äußerst beengte Arbeitsbedingungen ein Ende. Durch Freiwerden des Hauses Nr. 24 an der Louisenstraße ergab sich die Möglichkeit, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Caritasverband nicht nur die Räume für die Besucher erdgeschossig und mit Tageslicht zu gestalten, sondern auch deutlich bessere Sortier- und Lagermöglichkeiten zu schaffen.

In der Kleiderkammer konnte im vergangenen Jahr ca 1000 Personen geholfen werden, die Zahlen bleiben unverändert hoch. Im Babykorb, der sich insbesondere um junge und jüngste Familien kümmert, wurde in genau 467 Fällen tatkräftig unterstützt.

Besonders die langjährig tätigen Ehrenamtlichen freuen sich über die neuen Möglichkeiten, im Rahmen der Umbau- und Umräumarbeiten war eine starke Motivation zu verspüren.

Die Kosten der Neugestaltung in Hinblick auf Fußboden – und Malerarbeiten sowie Beschaffung von Ausstattungsgegenständen konnten weitestgehend aus einer kleinen Erbschaft bestritten werden, die der Caritasverband Ende 2004 entgegennehmen durfte.

Am Sonntag, den 28.05.2006 wurde das Haus Nr. 24 nach dem Gemeindehochamt ab 11.00 Uhr für eine gute Stunde geöffnet, damit Interessierte sich persönlich einen Eindruck machen konnten. Bei gutem Interesse bestand so die Möglichkeit, über die Arbeit ins Gespräch zu kommen und interessante Dinge zu erfahren.

 

 

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Am 6. Mai 2006 kam der neugewählte Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Marien im Gemeindehaus St. Hedwig in Ganderkesee zu einem ersten Klausurtag zusammen.

Gemeinsam mit Dr. Christian Lüken von der Fachstelle pastorale Entwicklung und begleitende Pastoral erarbeitete das Gremium seine Aufgabe in Abgrenzung zu den Gemeinderäten und den hauptamtlichen SeelsorgerInnen.

Nach einer wohltuenden Feedbackrunde über die Talente der einzelnen Mitglieder kamen alle in ein Gespräch über die Schriftstelle “Ich bin der
gute Hirte”. Dieser Einstieg ermöglichte der Gruppe die Erkenntnis, dass alle die Fähigkeit besitzen, Hirte für die Gemeinde zu sein und für ihr
Wohlergehen und die Gemeinschaft zu sorgen.

Der Pfarrgemeinderat hat dabei die Aufgabe, sowohl die Gemeinderäte als auch die hauptamtlichen SeelsorgerInnen zu unterstützen. Ihre Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen, wenn andere an ihre Grenzen stoßen, die Aktivitäten zu bündeln, das Zusammenwachsen der Pfarrei St. Marien zu fördern und sich selbst Unterstützung von kompetenten Personen zu holen.

Der Klausurtag war eine Ermutigung für alle Beteiligten.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Pfarrgemeinderatsvorstand für die geschaffene Atmosphäre, St. Hedwig für die Gastfreundschaft und Dr.
Christian Lüken für die kompetente Moderation und Begleitung.

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Nach einer Verschnaufpause mit
Fahrradparcours und Schatzsuche an der „Mili“
ging es weiter zum Ziel der Radtour, dem Hildegard-Stift.
Dort glühte die Grillkohle schon und so konnten sich Groß
und Klein bald stärken.

Unterstützt von den Gruppenleitern
und dem Sachausschuss Jugend verbrachten die Kinder und
die Erwachsenen einen schönen Tag.

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