Sankt Marien – Delmenhorst

Homepage der Gemeinde Sankt Marien

Kolpingsfamilie

Aktuelles Programm der Kolpingsfamilie Delmenhorst; zum Ansehen bitte diesen Link anklicken!

Wir sind als örtliche Kolpingsfamilie die kleinste Einheit im weltweit tätigen Internationalen Kolpingwerk (die deutsche Internetseite des Kolpingwerkes finden Sie hier). Im Jahre 2001 konnten wir unser 75-jähriges Jubiläum feiern.
Entsprechend der Zielsetzung des Kolpingwerkes gestalten wir unser Programm in Form von Bildungsangeboten und Aktionen, aber auch mit geselligen Veranstaltungen der verschiedensten Art.
Wir nehmen regen Anteil am politischen Geschehen und besonders auch am Geschick unserer Stadt. Regelmäßig nehmen wir auch Referate von maßgeblichen Kommunalpolitikern und Besichtigungen kommunaler Einrichtungen in unser viermonatlich herausgegebenes Programm auf. Weiter behandeln wir u. a. gesundheitliche und religiöse Themen und wirken mit an Veranstaltungen und Aktionen im kirchlichen Raum.
Wir haben schon viele gemeinsame Urlaubsreisen durchgeführt und wollen das auch in Zukunft tun. Zugute kommt uns dabei, dass wir die vielfältigen Einrichtungen und Angebote des Kolping-Familien-Ferienwerkes nutzen können. Um einem Bedürfnis der Mitglieder nach Bewegung und Geselligkeit nachzukommen, haben wir vor gut 4 Jahren eine Wandergruppe gegründet. Diese ist inzwischen ca. 30 Personen stark und geht einmal monatlich hinaus in die Natur unserer näheren Heimat.
Unsere Kolpingsfamilie versammelt sich monatlich an jedem 1. Mittwoch um 19.30 Uhr im Kolpingheim im Gemeindehaus der St.-Marien-Gemeinde Louisenstr. 22.
Kontaktadresse:
1. Vorsitzender Paul Krawczyk
Jasminstr. 3, 27755 Delmenhorst
Tel. 04221/21054
Der aktuelle Bericht
Kolping in Delmenhorst
Im Jahre 1926 wurde in Delmenhorst der Katholische Gesellenverein, die heutige Kolpingsfamilie, ins Leben gerufen von Männern, die sich von den Ideen des Gesellenvaters Adolph Kolping angezogen fühlten.
Adolph Kolping lebte von 1813 bis 1865. Er war zuerst Schuhmacher, dann Priester, Sozialreformer und Publizist, und hat sich besonders des zu seiner Zeit brennenden Problems der wandernden Handwerksjugend angenommen. Er war Mitbegründer der Katholischen Gesellenvereine, aus denen sich das heute weltweit tätige Internationale Kolpingwerk entwickelt hat.
Das Anliegen Kolpings war die Hilfestellung für Menschen in bedrängten Situationen. Die Kirche hat ihn am 27. 10. 1991 selig gesprochen.
In Delmenhorst waren die ersten Mitglieder Handwerker. Sie kümmerten sich um die geistige und materielle Fürsorge für die damals sehr zahlreichen wandernden Handwerksgesellen. In den 30er Jahren erhielt der Verein unter dem Eindruck der politischen Verhältnisse den Namen “Kolpingsfamilie St. Marien”. Dies verhinderte aber nicht die spätere Zwangsauflösung durch die Nationalsozialisten.
Schon bald nach Kriegsende sammelten sich wieder tatkräftige Männer um den späteren Delmenhorster Oberbürgermeister Anton Eickmeier und brachten das Vereinsschiff erneut in Fahrt. Eine alte Flakbaracke wurde auswärts abgebaut und trotz erheblicher Widerstände auf dem Gelände von St. Marien als neues Vereinsheim aufgestellt. Heute erinnert nichts mehr daran, wo sie bis 1968 gestanden hat. Es entwickelte sich ein reges Vereinsleben in mehreren Altersgruppen. Entsprechend den veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen änderte sich auch die Zielsetzung.
Das Werk Kolpings wurde weit geöffnet für alle Berufsstände und für Christen anderer Bekenntnisse. Ein Schwerpunkt wurde die Erwachsenenbildung. Es wurde versucht, getreu der Forderung Adolph Kolpings tüchtige Staatsbürger, Familienväter, Werktätige und Christen heranzubilden. Die Bildungsarbeit wurde betrieben durch Vorträge, Besichtigungen, Diskussionsrunden, Arbeitsgemeinschaften und Studienreisen. Tanzveranstaltungen, Spiel und Sport bildeten den geselligen Rahmen.
Besonders auf dem Gebiet der politischen Bildung zeigten sich bald erfreuliche Ergebnisse. Zahlreiche Mitglieder traten einer politischen Partei bei; einige wurden in den Stadtrat gewählt und übernahmen Ämter als Ausschussvorsitzende, Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landtagsabgeordneter.
Ende der 70er Jahre war die Zeit dann reif dafür, dass auch Frauen als Mitglieder aufgenommen werden konnten. Sie hatten sich schon Jahre vorher an der Vereinsarbeit beteiligt und traten nun in großer Zahl der Kolpingsfamilie bei.
Dies war auch die Zeit, in der abermals eine Namensänderung notwendig wurde. Das Einzugsgebiet der Kolpingsfamilie erstreckte sich damals auf sämtliche Gemeinden des Pfarrverbands Delmenhorst, so dass am 11. 01. 1978 der heutige Name “Kolpingsfamilie Delmenhorst” angenommen wurde.
Inzwischen Tradition geworden sind die Arbeitseinsätze der Kolpingsfamilie über viele Jahre hinweg sowohl im Ausland wie auch in hiesigen Gemeinden.
Erinnert sei dabei besonders an den Arbeitseinsatz in Schweden, bei dem es im Verlauf mehrerer Jahre um den Aufbau eines Gemeindezentrums in der Gegend um Falun ging.
Ferner wurde mit Hand angelegt bei Renovierungen von St. Michael in Stenum, St. Ansgar in Adelheide und der Erstellung der Schaukastenanlage in St. Marien.
Soweit zur Vereinsgeschichte.
- Und wie sieht es heute aus?
Wir sind alle älter geworden, und der Mitgliederbestand ist von früher 200 auf heute rund 100 geschrumpft. Gleichwohl herrscht weiterhin ein reges Vereinsleben, seit über 25 Jahren immer wieder neu angestoßen und organisiert vor allem von unserem Vorsitzenden Paul Krawczyk.
Da nur noch wenige Mitglieder erwerbstätig sind, wurden die Programmangebote auf die veränderte Lebenssituation abgestellt. Wir behandeln gesundheitliche Themen und lassen uns dazu auch schon mal im Krankenhaus neue Heilmethoden erklären. Außerdem laden wir häufig Fachleute ein und diskutieren mit ihnen gesellschaftliche oder weltanschauliche Themen.
Darüber hinaus reisen wir viel und waren schon wiederholt in Italien und zu Kuraufenthalten in einer Einrichtung des Kolpingwerkes in Ungarn.
Seit 6 Jahren haben wir eine Wandergruppe und wandern einmal im Monat durch die schöne Natur unserer engeren und weiteren Heimat.
Die bereits erwähnte Handwerker-Arbeitsgruppe ist in letzter Zeit wieder recht aktiv bei vielen Renovierungsarbeiten in St. Marien. Die Presse hat darüber verschiedentlich, zuletzt im November 2003 in Wort und Bild berichtet.
Die Kolpingsfamilie trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr
im Kolpingheim im Gemeindehaus St. Marien.


Bilder und Fotos der Kolping-Landesdelegiertentagung 2006 – hier klicken

Wandergruppe


Die Kolping-Wandergruppe war im April 2012 im Stühe und bei Welsburg im Quellgebiet der Welse unterwegs.
Sie hat sich dabei auch über das Leben des berühmten Wilddiebs und Naturmenschen Hasen-Ahlers informiert, der in diesen Wäldern um 1900 in einem Schafkoben lebte. Ganz in der Nähe in Feldhake wurde ihm ein Denkmal errichtet, vor dem sich auf dem Foto ein Teil der Wandergruppe aufgestellt hat. (Foto bitte zum Vergrößern anklicken!)


Die Kolping-Wandergruppe macht auf ihrer Septembertour Rast bei den Kleinenknetener Steinen (Foto bitte zum Vergrößern anklicken!)

26 Mitglieder der Kolpingsfamilie waren für 11 Tage auf der Ostseeinsel Rügen. Bei herrlichem Wetter hat die Gruppe
viel gesehen, und es hat allen gut gefallen. Das Bild zeigt die Gruppe vor ihrer Unterkunft, dem Haus Seeadler in Sellin.
Ihre Mai-Wanderung führte die Kolping-Wandergruppe in den Hasbruch.
Das Bild zeigt die Gruppe vor der über 1000jährigen Georg-Marien-Eiche
Helmut Bederna
Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, bei uns mitzumachen, schauen Sie doch mal rein.

Die Kolping-Wandergruppe hat im Zuge ihrer Themenwanderungen bereits die Delmequelle in Twistringen erwandert.
Am Dienstag, 17. Okt. 2006, war das Ziel der 29 Wanderer die Delmemündung im Ortsbereich von Hasbergen an der Landsgrenze zu Bremen.
Das Bild zeigt einen Teil der Gruppe am 1982 vom damaligen Delmenhorster Oberbürgermeister und Kolping-Ehrenvorsitzenden Otto Jenzok enthüllten Mündungsstein.

Sonnige Tage an der Nordsee
24 Mitglieder der Kolpingsfamilie verlebten 4 schöne und sonnige Tage im Haus Stella Maris in Cuxhaven-Sahlenburg.
Mit Wattlaufen, langen Spaziergängen oder Radfahrten entlang dem Wattenmeer gingen die Tage für alle viel zu schnell vorbei. Den Höhepunkt bildete der Mittwoch, als 3 Kutschen am Haus vorfuhren und die Gruppe übers Watt zur Insel Neuwerk brachten.
Besonders zu erwähnen ist die gute Betreuung durch das Heimleiterehepaar Schönleber und das vorzügliche Essen.
Die Bilder sind von der Fahrt nach Neuwerk und vom Morgen der Abreise.

Kolping-Gerüchteküche
Es ist nur ein Gerücht………
…….dass Bruno sofort nach der ersten Warnung vor der Ansteckungsgefahr durch Vogelgrippe den Kirchturmhahn herunter holte
um ihn im Pfarrbüro einzusperren.
Anmerkung der Kolping-Redaktion:
Natürlich setzen wir keine Gerüchte in Umlauf.
Gleichwohl halten wir es natürlich für unsere Pflicht, unsere Lesergemeinde objektiv und wertneutral zu informieren.
Wir halten die Ohren offen und sind dankbar für weitere Hinweise.

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