Sankt Marien – Delmenhorst

Homepage der Gemeinde Sankt Marien

TAG | Firmung

Gestern wurde 35 jungen Firmandinnen und Firmanden und 3 Erwachsenen das Sakrament der Firmung gespendet.

In einer wunderbaren Messe, die der Jugendchor musisch untermalte und von 21 Messdienern begleitet wurde, salbte Weihbischof Heinrich Timmerevers die Firmanwärter, die sich zuvor aus eigener Überzeugung zu ihrem Glauben bekannten und so ihre Taufe symbolisch erneuerten. Im Gemeindehaus wurde allen neu gefirmten schließlich jeweils eine Urkunde mit den selbst ausgewählten Firmnamen, und ein kleiner Schlüsselanhänger ausgehändigt, welcher das Zeichen des ‘Menschenfischens’ – das Netz – trägt. Auch die Katecheten erhielten zum Dank für die intensive Vorbereitung vom Gemeinde- und Pfarrgemeinderat kleine Geschenke.

Aber nach der Firmung ist noch nicht Schluss! Ein neues Team von Gruppenleitern hat sich bereits gefunden und wird bald an den Start gehen. Und auch unsere Facebookseite sorgt für reges Interesse und dafür, dass für die Jugendlichen das Ende der Firmung nicht das Ende der Jugendarbeit bedeutet.

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Gott als Ursprung des Alls, als Sinn unseres Daseins…
So könnte man dies Wochendende umschreiben.
Zur Einstimmung besuchten am Freitag die Firmgruppen die nahegelegene St.
Elisabeth-Kirche in Hude.

Das Triumphkreuz schwebte über allen.

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Eine Gruppe war in einem Altersheim (Rot-Kreuz-Stift), andere Gruppen waren in Gut Daulsberg, bei der Polizei, der Feuerwehr und als “Lichtblick” auf der Entbindungsstation im Krankenhaus.


Auftakt mit Pfarrer von der Heide in der St. Marien Kirche: er erwartet das Bethlehemslicht und mochte es auf die Laternen verteilen. Die Firmlinge warten auf ihren Gang “ins Dunkel”.


Eine Gruppe macht sich bei Schneetreiben mit dem VW Bulli auf den Weg. Pfarrer Nieberding fungiert als Fahrer.


Christopher und Hendrik interviewen eine Bewohnerin, was ihrgut tut und wie sie Weihnachten verbringt. Die Mitarbeiterin Frau Koziikowski begleitet die Firmgruppe.


Ein Teil der Gruppe überbringt das Bethlehemslicht an die Bewohnerin.


Simon übergibt das Bethlehmslicht an eine andere Bewohnerin.


Die Firmgruppe beim Interview mit einer anderen Bewohnerin: sie verbringt Weihnachten bei ihren Kindern und erlebt im Heim viel Licht und wenig Dunkelheit.

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Jun/07

6

Firmung 2007

st-marien-online Firmkatechese 2003

Firmkatechese 2003


Außer
den monatlichen Gruppenstunden sowie den Früh- und Spätschichten
gelten die gemeinsamen Wochenenden aller Gruppen als
besonderes Highlight der Firmkatechese.
Am 15. Februar2003 war es mal wieder soweit.
Die Firmgruppen fuhren in fünf Bullis los in Richtung Dümmer.


Der See war zugefroren – die Stimmung
gut. Zu den Themen Gott Vater, Sohn und Heiliger
Geist
wurde viel gelesen, diskutiert und kreativ
gearbeitet.


Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise Jahrtausende lang;
und ichweiß noch nicht:
bin ich ein Falke, ein Sturm
oder eingroßer Gesang.
Rainer-Maria Rilke


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Zu jedem Firmwochenende gehört auch
eine Eucharistiefeier. An diesem Sonntag ging es in der
Lesung um den Text Der betende Gaukler;
Evangelientext war der
Wandel Jesu auf dem See (Mt 14.22-33).

Vorbereitungen für den
Abschlussgottesdienst.

Der
betende Gaukler

Es war einmal ein Gaukler, der
tanzend und springend von Ort zu Ort zog, bis er des
unsteten Lebens müde war. Da gab er alle seine Habe hin
und trat in das Kloster zu Clairvaux ein. Aber weil er
sein Leben bis dahin mit Springen, Tanzen und Radschlagen
zugebracht hatte, war ihm das Leben der Mönche fremd,
und er wusste weder ein Gebet zu sprechen, noch einen
Psalter zu singen. So ging er stumm umher, und wenn er
sah, wie jedermann des Gebetes kundig schien, aus frommen
Büchern las, und mit im Chor die Messe sang, stand er
beschämt dabei: Ach, er allein, er konnte nichts. “Was
tu ich hier?”, sprach er zu sich, “ich weiß

nicht zu beten und kann mein Wort nicht machen. Ich bin
hier unnütz und der Kutte nicht wert, in die man mich
kleidete.” In seinem Gram flüchtete er eines Tages,
als die Glocke zum Chorgebet rief, in eine abgelegene
Kapelle.”Wenn ich schon nicht mitbeten kann im
Konvent der Mönche”, sagte er vor sich, “so
will ich doch tun, was ich kann.” Rasch streifte er
das Mönchsgewand ab und stand da in seinem bunten Röckchen,
in dem er als Gaukler umhergezogen war. Und während vom
hohen Chor die Psalmgesänge herüberwehen, beginnt er
mit Leib und Seele zu tanzen, vor- und rückwärts, links
herum und rechts herum. Mal geht er auf seinen Händen
durch die Kapelle, mal überschlägt er sich in der Luft
und springt die kühnsten Tänze, um Gott zu loben. Wie
lange auch das Chorgebet der Mönche dauert, er tanzt
ununterbrochen, bis es ihm den Atem verschlägt und die
Glieder ihren Dienst versagen. Ein Mönch war ihm aber
gefolgt und hatte duch einFenster seine Tanzsprünge
mitangesehen und heimlich den Abt geholt. Am anderen Tag
ließ dieser den Bruder zu sich rufen. Der Arme erschrak
zutiefst und glaubte, er solle des verpassten Gebetes
wegen bestraft werden. Also fiel er vor dem Abt nieder
und sprach: “Ich weiß, Herr, dass hier meines
Bleibens nicht ist. So will ich aus freien Stücken
ausziehen und in Geduld die Unrast der Straße wieder
ertragen.” Doch der Abt neigte sich vor ihm, küsste
ihn und bat ihn, für ihn und alle Mönche bei Gott
einzustehen: “In deinem Tanze hast du Gott mit Leib
und Seele geehrt. Uns aber möge er alle wohlfeilen Worte
verzeihen, die über die Lippen kommen, ohne dass unser
Herz sie sendet.”

französische Legende

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Nach den weiteren
Gruppenstunden, Frühschichten und dem Jugendkreuzweg
geht es im April weiter mit einem Wochenende zum Thema Christen
im Widerstand
. Diese Einheit wird in Lübeck
bearbeitet.

Für die Firmkatechetengruppe

Sabine Ciomber-Günther


(Startseite)

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